Für Seitenbetreiber, Unternehmen und Shops liegt über dem  Jahr 2018 eine Art Marketing-Damoklesschwert. Dies liegt primär an der DSGVO,  die viele neue Regelungen bezüglich des Datenschutzrechts bringt. Was genau sich ändert, zeigen wir Ihnen in folgendem Artikel:

1. Online-Shops müssen EU-weit verkaufen

Bereits seit einigen Jahren plant die EU eine Regelung, die Online-Shops verpflichtet, Ware an private Endkunden europaweit auszuliefern. Hier hat sich für Ende 2018 ein Kompromiss abgezeichnet: Der Vertragsschluss mit Kunden aus anderen EU-Ländern darf von Online-Shops nicht mehr abgelehnt werden. Allerdings dürfen höhere Versandkosten angesetzt werden bzw. ist ein kompletter Ausschluss des Versands möglich. Allerdings muss es dem Kunden erlaubt werden, Versand bzw. Abholung selbst zu organisieren.

 

2. Mai 2018 – DSGVO und Datenschutz

Die neue DSGVO war schon 2017 in aller Munde. Doch was ändert sich wirklich? Ohne Frage sind die Änderungen im Datenschutzrecht teils weitreichend und die Bußgelder bei Verstößen in Milliardenhöhe. Von daher ist allen Firmen und Seitenbetreibern dringend zu raten, sich mit diesem Thema vertraut zu machen. Einen ausführlichen und verständlichen Artikel finden Sie unter anderem hier: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/eu-datenschutzgrundverordnung-das-sind-die-neuerungen/

3. Datenschutzerklärungen auf Webseiten

Ab Mai 2018 müssen alle Seitenbetreiber eine neue Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite einstellen.

Hier macht es unter anderem Sinn, sich professionelle Beratung einzuholen.

4. Kontaktformulare verschlüsseln

Es gibt 3 neuere Vorgaben in Bezug auf Kontaktformulare auf Webseiten. Wenn Sie auf Ihrer Seite Kontaktformulare anbieten, beachten Sie bitte folgendes:

1. Verschlüsseln Sie die Kontaktformulare
2. Ergänzen Sie Ihre Datenschutzerklärung um einen entsprechenden Passus
3. Bieten Sie den Nutzern eine Einwilligung an

 

5. Keine Zahlungsaufschläge für Visa, Lastschrift & Co.

Als Dienstleister und Händler müssen Sie darauf achten, dass ab Januar 2018 Zuschläge und Extra-Gebühren für bestimmte Zahlungsarten verboten sind. Hintergrund ist das „Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie“ , das am 13. Januar 2018 in Kraft tritt.
Das betrifft:

  • SEPA-Lastschrift und SEPA-Überweisung
  • Zahlunsgkarten wie Visa- und Mastercard

Zahlungen von Anbietern wie Paypal sollen von der Regelung nicht betroffen sein, auch wenn diese SEPA-Zahlungen ausführen.